Fortuna hat uns wieder mal links liegen lassen und wir haben mit viel Pech, aber natürlich auch selbst verschuldet den Aufstieg in die höchste Liga knapp verpasst.


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am wochenende in baden verpassten wir den aufstieg in die swiss league a um zwei punkte. damit erreichten wir unser grosses saisonziel nicht und qualifizieren uns für die neu eingeführte auf-abstiegsrunde, die nächste saison stattfinden wird.
nach dem startwochenende in grindelwald war klar, dass wir von fünf spielen mindestens vier gewinnen müssen, um eine chance zu haben, dementsprechend motiviert gingen wir in die erste partie am freitag abend gegen glarus. zur spielhälfte führten wir komfortabel mit 4-1 steinen, danach schlichen sich bei uns mehrere kleine fehler ein und verloren das spiel unnötig im zusatzend. damit war klar, wir durften uns keine niederlage mehr erlauben.
der nächste tag, an welchem wir drei spiele hatten, entwickelte sich zu "unserem" tag. unser erster gegner, bern-zähringer (werthemann), konnten wir gleich mit 9-4 (in sechs ends) besiegen, allerdings muss gesagt werden, dass der sieg in dieser höhe glücklich war, lag doch sehr viel dreck auf dem eis...
die nächsten beiden partien gegen morges (glauser) und bern (schneider) konnten wir ebenfalls gewinnen. bei beiden spielen mussten wir um den sieg kämpfen, gegen morges waren wir früh im spiel mit zwei steinen im rückstand und bern konnte erst im zusatzend besiegt werden.
wir erfüllten unsere aufgabe und blieben im rennen um einen aufstiegsplatz. die ausgangslage vor dem letzten spiel war folgende: wir lagen punktegleich mit neuchatel auf dem vierten platz, zwei punkte vor dübendorf. gewinnen wir am sonntag morgen gegen uitikon waldegg, bei einer gleichzeitigen niederlage von neuchatel gegen bern-zähringer, wären wir direkt in der swiss league a, macht neuchatel das gleiche resultat wie wir, würde es ein tie-break (entscheidungsspiel) geben.
der start gegen uitikon waldegg misslang uns und zur pause lagen wir mit 3-0 steinen im rückstand, doch dann rafften wir uns noch einmal zusammen und konnten im sechsten end mit 4-3 in führung gehen. mit dem vorteil des letzten steines gingen wir dann beim stand von 4-4 ins achte und letzte end. dieses end lief für uns sehr gut und vor dem letzten stein des gegners, sah es so aus, als ob wir das spiel gewinnen würden, wir hatten zwei steine halb versteckt hinter einer guard, so dass der gegner nicht beide steine rausspielen konnte, auch einen stein näher an die mitte spielen war unmöglich. die einzige chance war, über eine guard des gegners die ca. drei meter vor dem haus ganz auf der seite lag, unsere beiden steine rauszuspielen, eigentlich ein ding der unmöglichkeit... dachten wir.
der gegnerische skip (greiner) spielte diesen stein perfekt, er entfernte unsere beiden steine und lag danach selber hinter der guard versteckt. uns blieb also nichts anderes übrig, als den letzten stein näher an die mitte zu spielen, was uns nur um wenige zentimeter nicht gelang.
da neuchatel das letzte spiel gewann, waren unsere hoffnungen auf einen aufstieg in diesem jahr ausgeträumt.
unsere resultate:
zug 2 - glarus 4:5
zug 2 - bern-zähringer 9:4
zug 2 - morges 4:3
zug 2 - bern 6:5
zug 2 - uitikon waldegg 4:5
wie letztes jahr verpassten wir den aufstieg nur knapp und wäre durchaus möglich gewesen. doch haben wir zu viele spiele leichtfertig verloren. in der nächsten saison bekommen wir wieder eine chance aufzusteigen, dann in der neu eingeführten auf-abstiegsrunde.