Durchzogener Start in die Meisterschaft

Am vergangenen Freitagnachmittag ging es endlich los mit der Meisterschaft. 12 Teams kämpfen um die sechs Plätze an der Schweizermeisterschaft Mitte Februar in Gstaad. An diesem Startwochenende in Thun standen vier Partien auf dem Programm. Zum Auftakt kam es zum Zuger-Derby.

Gegen das Team Zug 2 um Skip Mario Freiberger hatten wir vor dieser Partie eine gute Bilanz mit zwei Siegen in dieser Saison. Im zweiten End konnte der Gegner ein Zweierhaus schreiben. Doch danach bekamen wir zunehmend Oberhand in diesem Spiel und konnten aufholen und uns sogar einen 5:3 Vorsprung bis zum 9. End erspielen. In diesem End gelang dann der zweiten Zuger Equipe wiederum ein Zweierhaus zum 5:5. Somit ging es unentschieden ins letzte End, wir hatten jedoch das Recht des letzten Steins. Dank einem gelungenem Softpeeling und einem frühen Fehlstein des Gegner nahm das End den von uns gewünschten Verlauf. Florian konnte mit seinem letzten Stein einen Hit-and-Stay spielen und uns den Sieg sichern.

Am Samstag standen zwei Spiele auf dem Programm. Am Morgen spielten wir gegen das einheimische Team Bern Inter um Skip Stefan Häsler. Leider war die gute Form des Vortages verflogen und der Gegner entwischte uns zunehmend. Somit mussten wir das Spiel bereits nach dem 6. End aufgeben. Am Nachmittag gegen das Team Bern Zähringer wollten wir eine Reaktion zeigen. Spielerisch gelang uns dies, wir spielten auf allen Positionen über das ganze Spiel gesehen besser als der Gegner. Jedoch fand der gegnerische Skip Bernhard Werthemann aus jeder noch so misslicher Lage einen Ausweg und konnte das Spiel ausgeglichen halten. Die Entscheidung musste im Zusatzend fallen. Wir hatten jedoch nicht das Recht des letzten Steins und mussten somit einen Stein "stehlen". Der Aufbau gelang super, leider nutzen wir aber die Chancen gegen Ende des Ends nicht gut genug. Bernhard Werthemann konnte mit einem schwierigen, aber gut gespieltem letzten Stein das Spiel für das Team Bern Zähringer entscheiden.

Im letzten Spiel des Wochenendes am Sonntagmorgen gegen das Team Bern Pfister mussten wir gewinnen, um doch noch mit einer ausgeglichenen Bilanz aus dem ersten Teil der Swiss Curling League A zu kommen. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bekamen wir das Spiel zunehmend in den Griff. Ein super gespielter Stein von Florian im fünften End bewahrte uns vor einem Steal und war gleichzeitig der Wendepunkt in diesem harten Fight. Ein Zweierhaus im neunten End bescherte uns einen 3-Steine-Vorsprung für das letzte End, welchen wir dann auch nicht mehr hergaben.

Mit zwei Siegen aus vier Spielen haben wir unser Ziel von drei Siegen nicht erreicht. Mit dem 4. Zwischenrang sind wir aber voll auf Kurs. Kommendes Wochenende findet bereits der zweite Teil der Swiss League A in Genf statt. Es stehen wiederum vier Partien auf dem Programm.