Erfahrungsreiche Tage in Saskatoon

Unser erstes Turnier in DEM Curlingland war sehr lehrreich, aber nicht so erfolgreich. Wir haben die Tage in Saskatoon gut genützt umzutrainieren und gegen starke Kanadische Teams zu spielen.

Am Dienstagmittag 18. September begann für uns das erste von zwei Kanada-Abenteuer dieser Saison. Wir flogen über Toronto (die 6 Stunden Wartezeit haben wir mit einem Ausflug in ein nahegelegenes Shoppingcenter verkürzt) nach Saskatoon, der Hauptstadt der Provinz Saskatchewan. Kurz nach Mitternacht Ortszeit (-8 Stunden zur MEZ) erreichten wir unsere beiden kleinen Appartements, in denen wir gemütlich während den sechs folgenden Tagen leben konnten.

Am Mittwoch und Donnerstag trainierten wir jeweils zwei Mal 90 Minuten in der 8-Rink Curlinghalle des Nutana Curling Club. Die Eisbedingungen waren ausgezeichnet, das Eis war sehr schnell und es curlte stark. Zur Abwechslung gingen wir Minigolf und Baseball spielen. Auch einen kleinen Ausflug nach Downtown Saskatoon (nicht wirklich sehenswert) unternahmen wir.

Am Freitag ging das Point Optical Curling Classic los. Mit 32 sehr starken Teams war das Turnier so gut wie noch nie zuvor besetzt. Das Turnier wurde im triple-knockout Modus gespielt. Das bedeutet, dass man nach der dritten Niederlage ausgeschieden ist. Wir starteten am Nachmittag gegen das Kanadische Team Epping. Dieses Team hatte letztes Jahr den World Curling Tour Final gewonnen und auch am Weekend vor dem Point Optical Classics haben sie ein grosses Turnier als Sieger beendet. Um es vorneweg zu nehmen: Sie gewannen dann später auch dieses Turnier. Leider missriet uns der Start ins Spiel und unsere Aufholjagd machte sich schlussendlich nicht bezahlt. Wir verloren das Startspiel. Am Samstagmorgen spielten wir gegen ein lokales Team. Wir waren dem Gegner überlegen und konnten das Spiel für uns entscheiden. Im zweiten Spiel am Samstag spielten wir gegen das Team Cotter. Leider mussten wir früh einem Rückstand nachlaufen und konnten diesen nicht mehr wettmachen. Somit waren wir in der C-Road angekommen und durften kein Spiel mehr verlieren. Gegen das Amerikanische Team um Todd Birr, ehemaliger WM Bronzemedaillen-Gewinner, spielten wir solide und so konnten wir den zweiten Sieg einfahren. Am Sonntagmorgen bestritten wir dann unser letztes Spiel gegen das Kanadische Team um Skip Bottcher, Juniorenweltmeister 2011. Auch hier verloren wir das Spiel bereits in der Anfangsphase.

Nach fünf Spielen war also das Abenteuer Point Optical Classic für uns zu Ende. Wir sind enttäuscht über das Resultat, doch konnten wir aus den Spielen und Trainings in Saskatoon enorm profitieren. Auch werden wir aus den gemachten Fehlern, vor allem in den Anfangsphasen der Spiele, unser Schlüsse ziehen.

Wir freuen uns deshalb sehr auf den nächsten Event, den Swiss Cup in Basel. Erfreuliche Neuigkeiten gibt’s abseits des Eises. Dazu nächste Woche mehr...